Posten Sie diese Seite - Doppeljubiläum in der Pfarre Parsch und Pfarrfest 2016 - Pfarre Parsch in der Stadt Salzburg

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www.pfarreparsch.at

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Am 2. und 3. Juli 2016 wurde in Parsch gefeiert: 60 Jahre Pfarrkirche Parsch und 50
Jahre Erhebung zur erzbischöflichen Stadtpfarre zum „Kostbaren Blut“.

Die Auftaktveranstaltung bildete am 2. Juli eine Podiumsdiskussion:    
Andreas Jordis, Mitorganisator dieser Veranstaltung vom Pfarrkirchenrat, begrüßte an die 100 interessierte Zuhörer, u.a. auch Landtagspräsidentin Frau Dr. Pallauf, sowie die damals jungen Architekten der Kirche von 1956 Prof. Wilhelm Holzbauer und Arch. Friedrich Kurrent, als auch Erzabt Dr. Korbinian Birnbacher OSB und Stadtpfarrer Mag. Hermann Imminger C.PP.S.


Moderator Georg Steinitz bat zuerst Erzabt Korbinian um seine Stellungnahme, da
der Weichselbaumhof durch Jahrhunderte im Eigentum von St. Peter war und 1950
an die Missionare vom Kostbaren Blut verkauft wurde.


Pfarrer P. Hermann schilderte, warum sich die Missionare vom Kostbaren Blut so für eine eigenständige Pfarre bemüht haben, von der Genehmigung zur Errichtung einer Kirche im Jahr 1948 bis zur Einweihung der Stadtpfarrkirche zum „Kostbaren Blut“ am 3. und 4. August 1956 durch Weihbischof Dr. Johannes Filzer in Vertretung des Erzbischofs Dr. Andreas Rohracher.


Die Architekten berichteten von ihrem Auftrag, den alten Weichselbaumhof zu einer
Kirche umzubauen sowie vom legendären Pfarrer P. Wilhelm Eisenbarth, der
wesentlicher Initiator für die zu errichtende Kirche und der erste Pfarrer war. Seiner
Durchsetzungskraft war es zu verdanken, dass die damals modernste Kirche
Österreichs gebaut werden konnte, ausgestattet von den Künstlern Kokoschka,
Wotruba, Mikl und Adlhart.  Er hatte volles Vertrauen in die jungen Architekten
Wilhelm Holzbauer, Friedrich Kurrent und Johannes Spalt (alle Schüler von Prof. Clemens Holzmeister) gesetzt. Auch sein Provinzial P. Müller befürwortete gleich die 'große Lösung', die von den Architekten, die sich 'arbeitsgruppe 4' nannten, vorgeschlagen wurde.


Die beiden Architekten spielten sich gegenseitig das Wort zu und jeder wusste, dass
sie sich heute noch bestens verstehen und Freude hatten, hier ihre Erinnerungen
darzubieten, die über 60 Jahre zurück liegen. Die Schilderungen ihrer Erlebnisse mit
ihrem Lehrmeister Prof. C. Holzmeister und die Verbindungen mit den Künstlern
Kokoschka, Wotruba, Mikl und Adelhart brachten oft großen Beifall beim Publikum.

 

Andreas Jordis dankte den Podiumsteilnehmern und allen so interessierten Zuhörern
und lud im Anschluss daran noch zu einer Agape ein, bei der noch lange diskutiert
wurde und sich sehr interessante Begegnungen ergaben. Ein großer Tag für die
Pfarre Parsch am Vorabend des großen Pfarrfestes ging zu Ende. Auch die betagten
Architekten, die extra vom Wien gekommen sind, waren begeistert und froh,
Gelegenheit zu haben, sich vor der Pfarrgemeinde zu präsentieren.


Am Sonntag, den 3. Juli wurde der feierliche Familien- und Festgottesdienst mit
Prälat Domkapitular Dr. Johann Reißmeier in der bis zum letzten Platz gefüllten
Kirche gefeiert. Konzelebranten waren der Provinzial der Missionare vom Kostbaren
Blut, P. Andreas Hasenburger, P. Georg Wiedemann, P. Richard Pühringer sowie die
Hausherren Pfarrer P. Hermann Imminger und P. Johannes Reiter assistiert von der
​Parscher Ministrantenschar. Mit seiner Predigt über die Kostbarkeit des Blutes und
dass die Pfarre Heimat bietet auf dem Weg zur ewigen Heimat, hat der Prälat die
Messbesucher sehr angesprochen. Der Prälat war selbst hier bei den Missionaren
zum Kostbaren Blut seinerzeit als Kaplan tätig. Großartig die musikalische
Gestaltung durch den Parscher Kirchenchor mit Solistin Franziska Lettowsky und
den Stadtteilchor Parsch. Auch die Volksschulen Parsch und Abfalter und die Kinder
des Pfarrkindergartens leisteten ihren Beitrag.


Im Anschluss an den Gottesdienst wurde beim großen Pfarrfest bei strahlendem
Sonnenschein weitergefeiert. Die vielen ehrenamtlichen Pfarrmitarbeiter hatten bei
diesem Ansturm alle Hände voll zu tun. Neben den kulinarischen Genüssen - Limo,
Radler, Bier, ein großes Grillangebot, eine riesige Kuchenvielfalt und natürlich Eis für
die großen und kleinen Kinder fanden reißenden Absatz - durfte auch die stets
beliebte Tombola nicht fehlen. Die Lose waren bald verkauft, jeder wollte den
Hauptpreis, einen Rundflug über das Salzburger Land, gewinnen. Gespannt
verfolgten die Gäste die Auftritte unserer Kindergartenkinder, der Pfarrband, des
Chors und des Ziehharmonikaspielers. Unsere kleinen Gäste bevorzugten das
Kasperltheater, das Kindermalen, die Zuckerlschleuder und einen Ausritt „Hoch zu
Ross“ auf einem der Pferde.
Es wir ein gelungenes Fest mit fröhlichen Gästen und „Angestellten“, und ein
schöner Ausklang der Feierlichkeiten in der Pfarre Parsch.

 

Andreas Jordis
Gabi Gugerbauer

 

Pfarrfest1

 

Pfarrfest2

 

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Architektendiskussion


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