Traditionell feierten wir am Gründonnerstag - am Tag des letzten Abendmahles - die heilige Messe, wobei sieben Parscher Pfarrgemeindemitgliedern durch Pater Hermann die "Fußwaschung" erhielten.
Denn am Vorabend seines Kreuzestodes wusch Jesus Christus während des letzten Abendmahls seinen Jüngern die Füße und trocknete sie mit dem Tuch, das ihn umgürtete. Durch dieses Beispiel wollte er zeigen, dass auch die Jünger untereinander zum Dienen bereit sein müssen.
Nach dem Ende des Gottesdienstes wurde das konsekrierte Brot in einer Prozession zu einem Seitenaltar in das Pfarrheim gebracht. Der Hauptaltar wird völlig abgeräumt, es bleibt "kein Tuch auf ihm liegen".
Die Entblößung des Altars stellt symbolisch die Entäußerung Jesu dar. Die Gläubigen bleiben still oder beten gemeinsam, um des Gebetes und der Todesangst Jesu am Ölberg zu gedenken.
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